RIP Software, Proof
Farbmanagement
Fogra Medienkeil 3.0

Krügercolor ist FOGRA Zertifiziert - EFI Fogra Cert

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RIP’s für Proof, Produktion und Foto - FOGRA Medienkeil 3.0

Ihr Ansprechpartner für alles rund um Proof,
RIP Software und Farbmanagement:
Dr. Jürgen Krüger
Tel. 030 / 76 28 80 47
E-Mail:
info@dr-juergen-krueger.de

Stand: 22.10.2011

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FOGRA Medienkeil 3.0 - bei uns einsatz- und vorführbereit

Fogra-Medienkeil V3.0

FOGRA Medienkeil 3

Fogra Medienkeil 3.0

FOGRA Medienkeil 3.0

FOGRA medienkeil 3.0 - Konsequenzen für Ihr Proofsystem

FOGRA Medienkeil 3.0

Der Ugra/Fogra-Medienkeil CMYK (meist kurz als “FOGRA Medienkeil” bezeichnet)
ist heute das weltweit anerkannte Kontrollmittel für den farbverbindlichen
Prüfdruck - Proof und wird in der bisherigen zweizeiligen Ausführung seit über
10 Jahren eingesetzt.
Für den professionell erstellten, farbverbindlichen Prüfdruck ist er unerlässlich und deswegen auch in vielen Proofsystemen und RIPs als lizenzierte Komponenten integriert.
Die Veränderungen des FOGRA Medienkeils 2.0 auf 2.1 und dann 2.2 betrafen nur jeweils andere Layouts für den FOGRA Medienkeil für jeweils unterschiedliche Meßgeräte. Dabei war das X-Rite GretagMacbeth Eye-One das meistverwendetet Meßgerät, der zugehörige FOGRA Medienkeil war der MKV22AT.tif (Das Original der FOGRA) bzw. bei den EFI Produkten EFI Colorproof XF, EFI Designer Edition und
EFI Colorproof eXpress der Medienkeil Ugra Fogra-MediaWedge V2.2a.tif.
Beide im Inhalt und im Layout identisch, aber der mit den RIP gelieferte FOGRA Medienkeil war und ist verschlüsselt und kann nur innerhalb des RIPs verwendet werden, Laden in den Photoshop oder in InDesign ist nicht möglich.

Seit Juni 2008 steht der überarbeitete UGRA/FOGRA Medienkeil CMYK 3.0 (kurz FOGRA Medienkeil 3.0) zur Verfügung.

FOGRA Medienkeil 3.0

Welche Auswirkungen gibt es für Ihr Proofsystem?
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X-Rite Eye-One / EFI ES-1000

Zum Ausmessen des FOGRA Medienkeils 3.0 empfehlen wir das Eye-One Basic bzw. das EFI ES-1000.

FOGRA Medienkeil 3.0

Konsequenzen für Ihr Proofsystem:
Insbesondere die Felder in den Bereichen C und D des FOGRA Medienkeils 3.0 erweisen sich bei älteren Proofsystemen (ältere Drucker mit Dye-Tinten bzw. schon vor längerer Zeit erstellte Profile) beim Proof nach FOGRA39 bzw. isocoated_v2 als sehr kritisch. Hier ist meist eine komplette Neuprofilierung notwendig.
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Kann der alte Medienkeil 2.2 weiter verwendet werden?
Für eine gewisse Übergangszeit werden sowohl der FOGRA Medienkeil 2.2 als auch der FOGRA Medienkeil 3.0 verwendet werden.
Spätestens Mitte 2009 sollten Sie jedoch umgestiegen sein und den FOGRA Medienkeil 3.0 einsetzen.
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UGRA/FOGRA Medienkeil CMYK 3.0

Quelle: FOGRA

Die neuen Farbfelder des FOGRA Medienkeils CMYK V3.0 Proof bringen eine erhöhte Empfindlichkeit in den Lichter- und Tiefenbereichen. Die Version 3.0 ist vollständig kompatibel mit den Versionen 2.X, d. h. alle 46 Farbfelder des bisherigen Medienkeils sind in der Version 3.0 enthalten. Die Auswertung der Version 3.0 mit den zusätzlichen Farbfeldern orientiert sich an den Toleranzen, wie sie in ISO 12647-7 und im MedienStandard Druck vorgegeben sind.

Folgende Felder sind neu hinzugekommen:
A: Felder im Lichterbereich mit 10 %- und 20 %-Tonwert
   [Spalte 4, 5, 9, 10, 14, 15]
B: zweite Graufeldbedingung [Felder C1 bis C5]
C: Buntfarbenüberdruck auf Schwarz [Spalte 22]
D: Felder im Tiefenbereich [L≤ 35] [Spalte 23, 24]

Bei der Auswahl von Messgeräten und Prüfdrucksystemen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese den neuen Medienkeil unterstützen und normkonforme CIELAB-Meßwerte [ohne Polfilter und ohne UV-Cut-Filter] anzeigen.
Sollten Messgeräte diese Vorgaben nicht einhalten und beispielsweise mit UV-Cut-Filter arbeiten, so können die von der Fogra bereitgestellten Charakterisierungsdaten [z. B. FOGRA39] nicht ohne vorherige Korrektur als Zielwerte verwendet werden.

Der FOGRA Medienkeil 3.0 ist in den aktuellen Versionen der von uns vertriebenen Proofsysteme EFI Colorproof XF, EFI eXpress, EFI Colorproof eXpress, ColorGATE ProofGATE und den ColorGATE Proof Modulen enthalten. Diese Medienkeile sind verschlüsselt und können nur innerhalb der Proofsysteme verwendet werden. Sie ermöglichen damit die Kontrolle des Proofsystems und somit eine Kontrolle der Genauigkeit der damit erstellten Proofs.
Eine Kontrolle des gesamten Arbeitsablaufs ist damit nicht möglich, weil ein solcher FOGRA Medienkeil 3.0 nicht im Photoshop oder in einem Layoutprogramm wie InDesign oder Quark Express plaziert werden kann. Dafür benötigen Sie den von der FOGRA direkt vertriebenen FOGRA Medienkeil 3.0.
Hiermit ist es dem Anwender jederzeit möglich, die gesamte Prozesskette zu überprüfen, was immer dann empfohlen wird, wenn neue Anwendungsprogramme oder neue Programmversionen eingesetzt oder andere Veränderungen in den Abläufen vorgenommen werden. Für eine sichere und farbverbindliche Ausgabe von Prüfdrucken und die Übereinstimmung der Bildinhalte mit den Messwerten des Medienkeils ist immer eine Prüfung sowohl der Arbeitsabläufe wie auch des Prüfdrucksystems notwendig. Eine Prüfung der Ausgabesysteme allein ist nicht ausreichend, um Problemfälle konsequent zu vermeiden.

Den unverschlüsselten Standard Medienkeil 3.0 bekommen Sie direkt bei der FOGRA.
Der Preis des FOGRA Medienkeils CMYK V3.0  beträgt bei der FOGRA 466,– Euro  zzgl. Versandkosten und MwSt. (Stand 07.01.2010)
Zur Bestellung:
www.fogra.de
     

Konkret: Meßgeräte wie das Eye-One UV-Cut oder ES-1000 UV-Cut sind nicht geeignet, die Meßwerte, die diese Geräte liefern, weichen je nach verwendetem Papier und verwendeter Tinte mehr oder weniger stark von den Meßwerten eines Meßgerätes ohne UV-Sperrfilter ab.

Sind Ihre Colormanagement Einstellungen im gesamten Arbeitsablauf korrekt?
Die Aussage “das habe ich immer so gemacht und die Ergebnisse waren gut” wird auf die Dauer nicht ausreichen ...

Kann der alte FOGRA Medienkeil 2.2 (oder 2.0, 2.1) weiterhin
verwendet werden?
Muß auf jedem Proof das Meß- und Auswertungsprotokoll aufgeklebt werden?

Ein als farbverbindlich eingestufter Prüfdruck (Proof) muss einen Ugra/Fogra-Medienkeil CMYK aufweisen. Dessen Farbwerte müssen den Sollwerten der Druckbedingungen der Normserie ISO 12647 bzw. den Toleranzen für den Prüfprozess von digitalen Daten, wie diese in der ISO 12647-7 festgelegt wurden, entsprechen.
Der FOGRA Medienkeil 3.0 hat die alte Version im Juni 2008 abgelöst. So wie heute die alten Toleranzen für die Auswertung des Medienkeils, die bis März 2007 galten, nicht mehr gültig sind und nach einer gewissen Übergangszeit auch nicht mehr als Kriterium für “bestanden” oder “nicht bestanden” bei der Auswertung des Medienkeils anerkannt werden, wird der FOGRA Medienkeil 2.x auch nur noch eingeschränkt bzw. gar nicht mehr mehr als Kontrollmittel für einen farbverbindlichen Proof anerkannt.
Sie sollten also spätestens Mitte 2009 umgestiegen sein.

Im Medienstandard Druck 2010 wird explizit der FOGRA Medienkeil 3.0 gefordert.
Hier die entsprechenden Abschnitte in diesem Dokument:
  Abschnitt B 3 Prüfdruck bei Anlieferung medienneutraler Daten
     speziell B 3.1 Digitaler Prüfdruck

  Abschnitt C 1 Kontrollmittel
     speziell C 1.1 Digitaler Prüfdruck


Der sinnvollste Weg ist dabei ein Upgrade bzw. Crossgrade auf die aktuelle Version Ihrer Proofsoftware, wenn dort der FOGRA Medienkeil 3.0 bereits enthalten ist.

Das Meß- und Auswertungsprotokoll muß nicht zwingend an den Proof angebracht werden, die Farbwerte müssen zwingend in den zulässigen Toleranzen liegen, damit der Proof als farbverbindlich eingestuft werden kann.
Da immer mal eine Düse verstopfen kann, ohne daß man das gleich im Ausdruck sieht, oder sich durch andere Umstände die Farben verändern können (z.B. extrem hohe Temperaturen), sollte zu Sicherheit jeder Proof nachgemessen werden - und dann kann man das Protokoll auch gleich ausdrucken und aufkleben.
Damit zeigt man auch gleich, daß der Proof wirklich “stimmt”.

Wir empfehlen das X-Rite Eye-One Basic bzw. das EFI ES-1000 und den EFI Color Verifier für die EFI RIPs,
und das X-Rite Eye-One Basic für die ColorGATE Proof RIPs zum Ausmessen des FOGRA Medienkeils 3.0
 

In den aktuellen Versionen von EFI Colorproof XF, EFI eXpress  und EFI Colorproof eXpress ist der FOGRA Medienkeil 3.0 enthalten.
Der EFI Color Verifier - als Option in der EFI Coloproof XF oder als Stand Alone Version verfügbar - unterstützt den FOGRA Medienkeil 3.0 Proof.

In ColorGATE ProofGATE sowie in ColorGATE Production Server mit Proof Modul und in ColorGATE PhotoGATE mit Proof Modul ab Version 5 ist der FOGRA Medienkeil 3.0 Proof enthalten und wird unterstützt.

Die EFI Designer Edition enthält den FOGRA Medienkeil 2.2, wir empfehlen das Crossgrade auf die
EFI eXpress 4.1.

Rufen Sie uns an zu Informationen zum Upgrade bzw. Crossgrade incl. FOGRA Medienkeil 3.0!

MedienStandard Druck 2010
Technische Richtlinien für
Daten, Filme, Prüfdruck und
Auflagendruck

Herausgeber:
bvdm.
Bundesverband Druck
und Medien e.V.

Den “MedienStandard Druck 2010” können Sie hier nach Registrierung kostenfrei als PDF-Datei herunterladen:

http://www.bvdm-online.de/aktuelles/Downloads.php

 

Hinweis:
Nur den Medienkeil 3 auf den Proof mitzudrucken reicht nicht!
Damit ein Proof als farbverbindlich eingestuft werden kann, muß erfüllt sein:
- auf dem Proof ist der UGRA/FOGRA Medienkeil CMYK 3.0
- Dessen Farbwerte müssen den Sollwerten der Druckbedingungen
  der Normserie ISO 12647 bzw. den Toleranzen für den
  Prüfprozess von digitalen Daten, wie diese in der ISO 12647-7
  festgelegt wurden, entsprechen.
- Statusinformationen zum Proof müssen einfach und verständlich
  ausgewiesen werden:
   - Beschreibung des Proofsystems (Name der Software, Name
     des Druckers)
   - Beschreibung der Tinte und des Substrats (des Proofpapiers)
   - Die zu simulierende Druckbedingung
   - Die benutzten Farbeinstellungen (empfohlen: Das Zielprofil
     (d.h. die Druckbedingung) zu nennen)
   - Datum und Uhrzeit der Erstellung.

Ein Meß- und Auswertungsprotokoll muß nicht zwingend auf dem Proof sein, aber: Siehe links.

FOGRA Medienkeil 3.0 Prospekt der FOGRA

Prospekt der FOGRA
zum FOGRA Medienkeil 3.0

Hinweis:
Die Abbildungen vom FOGRA Medienkeil 3.0 auf dieser Seite sind nur zur Illustration und selbstverständlich nicht praktisch einsetzbar.